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Asyl-Monologe am Samstag 15.10. 2011, 19 Uhr im Dollingersaal, Altes Rathaus

Am Samstag, den 15.10. 2011, 19.00 Uhr, veranstalten die BI Asyl und das ueTheater im Großen Dollingersaal im Alten Rathaus eine Aufführung der Asyl-Monologe: Dokumentarisches Theater der „Bühne für Menschenrechte“ Berlin in 90 Min.

Eine Bühne, ein Scheinwerfer, eine Klarinette, drei SchauspielerInnen, die die Erzähler dreier berührender und ermutigender Biografien sind, und ein Publikum, das darauf vertraut, jetzt nichts anderes zu erleben als die Wahrheit und einen eindrucksvollen Abend erleben wird! ÜberLebensTheater: wenn Theater auf das wahre Leben trifft…

DarstellerInnen: Eleonore Daniel, Normal B.Graue, Daniel Urban (alle München)
Musik: Thomas Rexin (Regensburg)
Dramaturgie und Regie: Michael Ruf (Berlin)

Wir werden zur Aufführung auch Felleke aus Äthiopien begrüßen können. Seine Biographie ist eine der drei Flüchtlingsbiographien, die in den Asyl-Monologen dargestellt wird. (u.a 3* Rettung aus Abschiebeflugzeug, Träger des Menschrechtpreises von Pro Asyl 2009, seit 04. Oktober Studium in Regensburg…) Er steht zusammen mit Ibrahim nach der Aufführung für Fragen und zum Gespräch zur Verfügung

zum flyer hier anklicken flyer Asyl-Monologe beidseitig

Die Asyl-Monologe erzählen von Menschen, die Grenzen überwunden, Verbündete gefunden, ein „Nein“ nie als Antwort akzeptiert und unter aussichtslosen Bedingungen immer weiter gemacht haben; „Ein vielfältiges Panorama über (…) Asyl in Deutschland – oft traurig und bedrückend, aber auch kämpferisch.“ – die tageszeitung, Berlin
Dramturgie und Regie: Michael Ruf, www.buehne-fuer-menschenrechte.de

Kartenreservierung unter email info@biasyl.de oder Tel: 0941/2808 9808 oder 0941/86214

Abendkasse: „relative Eintrittspreise“ abhängig vom Einkommen; Durchschnittspreis
12 €, der niedrigste Preis 5,60 €; Flüchtlinge, die vom Asylbewerberleistungsgesetz betroffen sind, haben freien Eintritt.

Dargestellt/erzählt wird über Ali aus Togo, von Freunden liebevoll „Präsident“ genannt, Felleke auf Äthiopien, der erst willensstark Abschiebeversuche verhindern muss, um dann einen Menschenrechtspreis überreicht zu bekommen, und Safiye, die nach Jahren der Haft in der Türkei und einer absurden Asylablehnung sich für das Lebensbejahendste überhaupt entscheidet: sie schenkt einem Sohn und einer Tochter das Leben.

„Viele Menschen wissen nicht, was los ist. Ich möchte zeigen, wie wir Flüchtlinge leben. Ich hoffe, dass das Publikum es verstehen wird.“, so Ali, einer der Protagonisten, der seit 2007 auf eine Entscheidung zu seinem Antrag auf Aufenthalt aus humanitären Gründen wartet und somit noch heute von Abschiebung bedroht ist.

Die Asyl-Monologe beruhen auf dem Konzept des dokumentarischen Theaters: Wortgetreue Texte, die auf Interviews beruhen, verleihen den Stimmen sonst ungehörter Menschen Gehör. Professionelle SchauspielerInnen bieten die Monologe dar und sprechen damit das Publikum direkt an – sie berühren und aktivieren.

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