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[10.02.10] PM zur Demo in Passau 12.02 – Zugabfahrt ab Rgbg 12.59 Uhr mit Bayerntickets

Pressemitteilung der BI Asyl Regensburg

zum Hungerstreik von Flüchtlingen in Hauzenberg und Breitenberg
(siehe u.a. internet der Karawanegruppe München www.carava.net und des Bayerischen Flüchtlingrates www.fluechtlingsrat-bayern.de )

Die BürgerInnen-Initiative Asyl Regensburg (BI Asyl) ruft mit auf zur Demonstration am Freitag, 12. Februar 2010, 15 Uhr in Passau, des “ passauer bündnisses für die rechte der flüchtlinge“ (siehe attach). Zugabfahrt aus Regensburg mit Gruppenbayerntickets ist Freitag , 12. Jan,. 12.59 Uhr (Treffpunkt 12.45 Uhr Bahnhofshalle, Ankunft Passau 14.40 Uhr) 

Zum Hintergund: Rund 20 Flüchtlinge in den beiden Flüchtlingslagern Hauzenberg und Breitenberg im Landkreis Passau, Niederbayern, befinden sich seit 26. Januar im Hungerstreik. Einer der Hungerstreikenden wurde vergangenes Wochenende in sehr schlechter körperlicher und psychischer Verfassung in ein Krankenhaus eingewiesen. Mit ihrem verzweifelt entschlossenen Kampf wenden sich die Flüchtlinge gegen die Lagerpflicht und fordern des weiteren:
Recht auf Arbeit
Bewegungsfreiheit innerhalb Bayerns statt Landkreisbeschränkung auf Landkreis Passau
Bargeld statt Essenspakete
Mit der Demonstration soll den berechtigten Forderungen der Flüchtlinge weiter Nachdruck verliehen werden. Viele Hintergrundinfos (u.a. auch ein Pressespiegel) bitten wir den internetseiten des
Bayerischen Flüchtlingrates www.fluechtlingsrat-bayern.de und der Karawanegruppe Münchenwww.carava.net zu entnehmen , aus der wir auszugsweise folgendes zitieren:
„Unterstützung kommt auch von der Caritas. Deren Direktor Hans Lindenberger nahm kein Blatt vor den Mund: “Die CSU will die seit Jahren menschenunwürdige Unterbringungsstrategie nahezu unverändert beibehalten”. Leidtragende seien vor allem Kinder, die extremer Enge und einem dauerhaften Lärmpegel in den Lagern ausgesetzt seien. Berufstätige fänden dort keinen Schlaf…… “Ich bin überrascht, dass die FDP den christlichen und sozialen Werten näher zu stehen scheint als die CSU”. Wie schwer sich die CSU mit Zugeständnissen im Sinne der Asylbewerber tut, hat vor allem die Vorsitzende des Sozialausschusses im Parlament, Brigitte Meyer (FDP) beobachten können. Die Liberale, die das Thema schon vor einem Jahr auf die Tagesordnung brachte, sagte dem epd: “Wir liegen im Moment noch weit auseinander”. Meyer will die von den Wohlfahrtsverbänden heftig kritisierte Unterbringungsfrage Ende März erneut auf die Tagesordnung setzen. Im Sinne des Wohls der Flüchtlinge ist nur zu hoffen, dass sich endlich etwas bewegt in Bayern. Seit langem schon steht die bayerische Asylpolitik in der Kritik, nun muss sich etwas grundlegend ändern.“ (aus www.carava.net)

Wir bitten um Veröffentlichung unsd stehen für Rückfragen – per email oder Tel 0941 – 86214 gerne zur Verfügung

Gotthold Streitberger, 10.02, 2010 für BI Asyl Regensburg, www.biasyl.de

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