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[26.09.10] Situation von Flüchtlingen an den EU-Außengrenzen am Beispiel von Melilla/Spanien.

2. Situation von Flüchtlingen an den EU-Außengrenzen am Beispiel von Melilla/Spanien.

wann: Mi, 29.09.2010, 19.30 Uhr
wo: Diözesanzentrum, Obermünsterplatz 7, Raum 108.

Der Vortrag wird in Zusammenarbeit mit dem Diözesan-Caritasverband München e.V. und KEB Regensburg-Stadt angeboten mit den Referenten

– José Palazón, Menschenrechtsaktivist in Melilla, arbeitet seit vielen Jahren ehrenamtlich für die spanische Kinderhilfsorganisation PRODEIN, die sich vor allem um die Belange der unbegleiteten
minderjährigen Flüchtlinge kümmert. Er erhielt als Anerkennung für seine mutige Arbeit 2007 den Menschenrechtspreis der Stiftung Pro Asyl .
– Wilhelm Dräxler; Referent für Migration und Arbeitsprojekte, Caritasverband der Erzdiözese München und Freising e.V.

In der Hoffnung auf ein besseres und sichereres Leben machen sich tausende von Flüchtlingen auf den Weg nach Europa. Viele von ihnen kommen nie an und bezahlen die riskante Reise mit ihrem Leben. Der Weg ist auch deshalb so gefährlich, da Europa auf eine rigorose Abschottungspolitik setzt und bei der Sicherung seiner Außengrenzen vor allem auf wenig vertrauenswürdige Länder baut. Wir Europäer kommen daher nicht um die Frage herum, welche Verantwortung trifft uns für die oft verzweifelte Lage der Flüchtlinge. Einer der Flüchtlingsrouten führt über die spanische Exklave vor Marokko “Melilla”. José Palazón lebt dort seit vielen Jahren mitten im Geschehen und ist mit den Schicksalen der Flüchtlinge tief verbunden. Er wird uns ergreifend über die Situation der Flüchtlinge von der Grenze zwischen Europa und Afrika berichten. Herr Dräxler hat im letzten Jahr an der täglichen Arbeit von José Palazón und am Leben in Melilla teilgenommen und wird seine Eindrücke ebenfalls schildern. Ein reger Austausch und eine intensive Diskussion ist mit den Gästen der Veranstaltung gewünscht.

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